Spejbl und Hurvinek haben den Thalia Preis


 


 

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Praha 6  Prager Zeitung

SPEJBL’S MUSIKALISCHE TRÄUME

Die humorvollen Dialoge zwischen Spejbl und Hurvínek sowie zwischen Mánička und Kateřína unterhalten bereits viele Generationen. In dieser Vorstellung werden sie von Puppenauftritten in Varietéform ergänzt, die sich von verschiedenen Musikgenres inspirieren ließen. Und so wechselt sich auf der Bühne ein Gospel mit einer von einem Kosakenchor gesungenen Tschastuschka ab, ein Duo von Opernsängerinnen verfolgt eine Tanzgruppe von Mäusen, ein Bluesman begleitet sich auf der Gitarre, während ein kubanisches Paar temperamentvolle lateinamerikanische Tänze vorführt. Auch in einer fröhlichen Melodie kann jedoch ein Mollakkord erklingen. Und so wird der Bass von Herrn Spejbl von dem aufdringlichen Alt von Frau Kateřina übertönt, Máničkas Staccato kämpft im Duett mit Hurvíneks pubertärer Fistelstimme. Harmonie wird von Disharmonie abgelöst. Und dies nicht nur in der Musik, sondern auch in den Beziehungen in dieser originellen Familie.